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Von Bienen und Blumen



Von Bienen und Blumen

Ein Film von Lola Randl

Ab 9. Mai im Kino

Inhalt

Ohne Zwänge und Hetze. Ganz bei sich, im Flow der heilenden Natur und mit Frühstückseiern von eigenen glücklichen Hühnern auf dem Tisch. Endlich das richtige Leben leben, und nicht mehr nur so tun als ob. Aber wie geht das denn nun eigentlich richtig, das "richtige" Leben? Vielleicht sollte man doch erst nochmal googeln, aber nur kurz.

Wenn sich urbane Neo-Romantiker auf der Suche nach dem einfachen Leben ein Domizil auf dem Land zulegen und in der strukturschwachen Gegend auf Hartz-IV-Empfänger treffen, prallen Welten aufeinander. Regisseurin Lola Randl sieht darin Raum für gemeinsame Abenteuer, Utopien, Spiel, Spaß und Liebe. Gemeinsam mit ihrer Familie ist sie aus Berlin in die Uckermarck gezogen, um ein ursprünglicheres Leben zu führen. Mehr und mehr Leute sind gefolgt. Wie definiert man auf dem Land Arbeit und Liebe? Was verändert sich in den Beziehungen? Das sind zwei der Fragen, die dieser wunderbar skurrile Dokumentarfilm beleuchtet, mit Lola Randl vor und hinter der Kamera.

Mehr zum Film

VON BIENEN UND BLUMEN ist ein mit sommerlichen Bildern illustriertes Portrait von Städtern, die sich in unbekanntes Terrain aufmachen und versuchen auf dem Land heimisch zu werden. Pflügen, säen, pflanzen, Tiere halten, schlachten, ernten und die größte Herausforderung von allen: mit den Einheimischen und mit sich selbst zurechtkommen. Denn zum einen waren die schon immer hier und wissen die Dinge, die unabdingbar sind, wenn man auf dem Land überleben will, und zum zweiten die
Frage nach dem selbstbestimmten Leben, wenn sowieso jeder alles mitbekommt. Der Liebhaber kann auf jeden Fall nicht geheim gehalten werden und packt dann einfach mit an. Vor allem Renates auf mehr als 2000 Folgen basierendem Wissen über die Daily Soap „Rote Rosen“ findet endlich mal seine Anwendung und kann die Probleme der modernen Dreiecksbeziehung besser einordnen als die angereiste Paar-Therapeutin aus München.

VON BIENEN UND BLUMEN erzählt seine Geschichten mit Trockenheit und Nonchalance und mit Mut zur Lücke – schließlich muss nicht immer alles ausgesprochen werden, anderes hingegen auf jeden Fall! Am Ende fügt sich alles zu einem großen Bild, genauso wie das wilde Muster der bunten Bodenfliesen im Haus der Macherin von VON BIENEN UND BLUMEN, Lola Randl. Auch die Sache mit den beiden Männern findet sich dann. VON BIENEN UND BLUMEN ist ein biografischer Dokumentarfilm ohne Bauchnabelschau. Das gibt es auch nicht so oft. Man könnte sogar sagen, VON BIENEN UND BLUMEN ist ein schicksalhafter Dokumentarfilm von und dann auch mit Lola Randl.

Mobirise

Über Lola Randl

Die Regisseurin und Drehbuchautorin Lola Randl ist in München geboren und dann aber via Köln und Berlin zufällig und völlig unbeabsichtigt nach Gerswalde in die brandenburgische Uckermark geraten. Dort spielt auch VON BIENEN UND BLUMEN. Dass es auf dem Land existentieller, unmittelbarer und weniger privat zugeht als in der Stadt, insbesondere wenn man im zentralen Haus gleich gegenüber der Kirche lebt, hat sie schnell herausgefunden – und dokumentiert. Über die Jahre hat sich in dem abgelegenen Dorf ein regionales Zentrum etabliert mit japanischem Café, Fischräuscherei, einer solidarischen Landwirtschaft und einer Filmproduktion, so dass die Frage bleibt: Wo hört der Film auf und wo fängt die Realität an? Der Film ist eine Selbstbeobachtung, ein Experiment, das mit analytischen, postkapitalistischen Kommentaren einer Soziologie-Doktorandin eingeordnet wird, die alle Ereignisse gewissenhaft in ihr Mobile Device notiert.

Lola Randl Biografie

Von 2001 bis 2006 studierte Lola Randl an der Kunsthochschule für Medien in Köln und absolvierte 2007 die Drehbuchwerkstatt München. Während ihrer Ausbildung entstanden mehrere, zum Teil preisgekrönte Kurzfilme. Ihr Spielfilmdebüt gab sie mit DIE BESUCHERIN, der 2008 in der Sektion Perspektive Deutsches Kino der Berlinale uraufgeführt wurde. Es folgten weitere Kurzfilme und 2012 der Film DIE LIBELLE UND DAS NASHORN mit Mario Adorf und Fritzi Haberlandt. 2013 kam DIE ERFINDUNG DER LIEBE in die Kinos und 2017 ihre Doppelgängerkomödie FÜHLEN SIE SICH MANCHMAL AUSGEBRANNT UND LEER? VON BIENEN UND BLUMEN startet am 9. Mai in den Kinos. Zeitgleich wird auch Lola Randl's Roman DER GROSSE GARTEN von Matthes und Seitz herausgegeben: Ein Roman über die Schwierigkeit, auf dem Land der Fülle des modernen Lebens zu entkommen und in Ruhe sein Gemüse zu ziehen. Und wenn sich dann zum Mann und den Kindern noch die Mutter, ein Liebhaber, ein Analytiker und Wühlmäuse in den Garten gesellen, weiß selbst die Therapeutin aus der Stadt nicht mehr weiter. Mehr dazu hier.

Parasoltempura

Parasolpilze oder Riesenschirmpilze (Macrolepiota procera) sind die größten und imposantesten Blätterpilze Europas. Ihr hohler Stiel kann bis zu 50 Zentimeter hoch werden, ihr Hutdurchmesser bis zu 40, in seltenen Fällen gar noch mehr Zentimeter betragen.

Der Hut ist anfangs vollständig mit einer braunen Haut bedeckt, die jedoch – außer an der stets buckeligen, glatt bleibenden Hutspitze – bald aufreißt und in felderige Stückchen (Schuppen) zerreißt.

Danach ist die Huthaut schuppig-zottig, ohne dass die Schuppen sparrig wirken. Vor allem deshalb haben Parasolpilze in Abgrenzung zu ihrem engsten Doppelgänger, dem Safranschirmling, ein eleganteres, beinahe erhabenes Aussehen.

Der Geschmack des Speisepilzes gilt als besonders fein. Er ist also nicht bloß essbar, sondern sogar eine wahre Delikatesse. Der Pilz schmeckt leicht nussig und sein Fleisch ist saftig. Das Aroma der Parasolpilze wird intensiver, je weiter der Schirm aufgespannt ist. Ist ihr Hut zu alt, werden sie allerdings zäh. Weil der Stiel des Riesenschirmpilzes ebenfalls zäh und außerdem holzig ist, zählt er nicht zu den essbaren Teilen des Sporengewächses. Er lässt sich aber leicht vom Schirm lösen.

Für die Tempura-Sauce

300 ml Gemüse- oder Fischbrühe
7 EL Kikkoman Wok Sauce
150 g weißer Rettich
30 g Ingwer
Für den Teig

300 ml kaltes Wasser
1 Eigelb
170 g Weizenmehl Typ 405
10 g Maismehl
etwas Öl zum Frittieren
Für die Sauce Brühe und Wok Sauce in einen Topf geben und erhitzen. Kurz vor dem Aufkochen vom Herd nehmen und zur Seite stellen. Anschließend den Rettich und den Ingwer schälen, fein reiben und in einem Sieb gut abtropfen lassen. Für den Teig Wasser und Eigelb gut verrühren, nach und nach Weizenmehl und Maismehl hineinsieben und vorsichtig unterrühren.

Pilze putzen und vierteln, in Weizenmehl wenden und das überflüssige Mehl abklopfen. Jeweils 2-3 Stücke der verwendeten Zutaten auf einen Spieß spicken, anschließend in den Teig eintauchen und in einem Topf mit ca. 170°C heißen Öl knusprig frittieren.

Auf einem Teller anrichten und mit der Sauce, dem Rettich und dem Ingwer servieren.

Stab und Mitwirkende

Mit- Sonja Fröhlich, Renate und Heinrich Raase, Dominic Wernowsky, Dieter Obrembski- Johanna Häger, Erika Mayr, Elli und Erna Wieland, Leonie Minor, Andreas Wodraschke, Arthur Minor und Philipp Pfeiffer, Bernd Fraunholz, Lola Randl und Alois und Josef Randl, Bastian Trost, Berit Beneke, Bibiane Beglau, Corsula Jäger, David Strauss, Anouk Wodraschke, Dr. Eleonore Höfner, Eckart Pfeiffer, Firat Garybay, Gerhard Zeran, Ina Wernowsky, Johannes Einfalt, Irmgard Schabionke, Ivy Blightman Bell, Mike Metz, Prof. Michael Hutter, Sandra Münchenbach, Stephane Orsolini und Ayumi Saito, Benno, Bruno und Micki Fröhlich, Conraf Sirius Pulfer, Dirk Bell, Emily Witt, Ferdinand Kramer, Ivy-Peppa Rudolph, Jim Campbell, Justine Electra, Martina Kirchhoff, Meike Droste, Nina und Eliot Rhode, Nora Molitor, Olaf Maurer, Oliver Collmann, Pedro Barrosa, Pepe Dayaw, Regina Kräh, Sayuri Sakairi und noch Anna Lai, Axel Steuck, Christin Wicht, Dagny Kleber, Daniela und Rolf Henke, Detlef Wittenberg, Hannah Dörr, Janina Herhoffer, Lilo Viehweg, Luzie Fraunholz, Marlene Rutter, Mathilda Plath, Michael
Wickert, Roger Rippen, Silvia Raase, Ursula Macht, Vico Höfer.

Regie und Kamera - Lola Randl
2. Kamera - Philipp Pfeiffer
Montage - Sabine Smit
Musik - Maciej Sledziecki
Herstellungsleitung - Henning Kamm Katja Lebedjewa Filmgeschäftsführung - Fabian Gasmia

Produktionsleitung - Bernd Fraunholz
Produktionsassistenz- Sara Bökemeyer- Johannes Einfalt
Post-Production Supervisor- Henning Kamm
Versicherung- Marco Quast/Marsh
Post-Produktion- The Post Republic
The Post Republic Inhouse Producer- Tolke Palm
Soundsupervisor / Sound Design- Steffen Pfauth
Mischung- Henning Hein
O-Tonbearbeitung- Jonas Lux
Voice-Over Recording- Valentin Finke
Foley Artist- Freddy Fleïng
Foley Recording- Reemt Meyer
Vorschnitt- Janina Herhoffer
Dramaturgische Beratung- Sabine Steyer
Technische Beratung- Rudolf Germann
Farbkorrektur- Nils Petersen
Fotos- Lilo Viehweg
Titel- Marion Wörle
Redaktionsassistent- Philipp Koch (rbb)

Produktionsleitung- Rainer Baumert (rbb)
Redaktion- Dagmar Mielke (rbb/ARTE), Rolf Bergmann (rbb)
Produktion- Detailfilm / Henning Kamm
Tohuwabohu / Philipp Pfeiffer
Live Musik- Daniel Goldmann und Axel Dyroff, David Stewart Ingleton, Doreen Kutzke, Gamut Inc, Justine Electra, Robert Hoppe
Rizcman, Schalmeienkapelle-Rossow
und den Köchen:
Edwin Paas, Frazer Renner, Helena Giuffrida, Jean Coen, Laura Villanueva Guerra, Lode van Zuylen, Michael Höpfl, Mohmed Khaled, Pepe Dayaw, Remi Steijn, Sala Mahamad, Sascha Silberstein, Scott Buchanan, Ulf Lindenhan
©️2017 Detailfilm-Tohuwabohu-rbb-ARTE

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